Gedanken zu Mariä Himmelfahrt 15.8.
Es ist schwierig, keine lange Predigt zu schreiben, wenn einem beim Evangelientext so wie heute (Lk 1,39-45) das Herz ganz weit aufgeht.
Das Magnificat, das große Jubellied Mariens, zieht uns einfach in seinen Bann. Da habe ich mir überlegt: Ich schreibe einfach einen offenen Brief, einen Brief an die Gottesmutter Maria, den ich Ihnen hier zur Mitkenntnis gebe.

Maria ist wie ein Prototyp...
Bild: O.Fischer/ pixelio.de
„Liebe Maria!
Es fällt mir schwer, ausdrücken, was ich Dir alles sagen möchte, was mein Herz fühl, wenn von Dir, heilige Maria, die Rede ist.
Der Engel hat dir in Deinem Leben mächtig dazwischengefunkt.
Aber Du hast Ja und Amen gesagt zum großartigen Plan Gottes. Deine eigenen Lebenspläne hast Du Dir durcheinanderwirbeln lassen und Dich ganz und gar in den Dienst Gottes gestellt.
Durch die Wahl Gottes bist Du wirklich in andere Umstände gekommen, aber nicht nur im Bauch, sondern auch im Kopf. Du hast Dich von Gott selbst verrücken lassen, dorthin, wo er Dich brauchte.
Wie groß Deine Freude über das große Erbarmen Gottes war, das schildert und das heutige Evangelium. Dein Jubellied, das berühmte „Magnificat“, ist ein ganz leidenschaftlicher Ausruf über die Größe und Güte Gottes…
Heute feiern wir Deine leibliche Aufnahme in den Himmel, allgemein gerne „Mariä Himmelfahrt“ genannt. Das Fest besagt, dass Du mit allem, was Deine Person ausmacht, in den Himmel hinein gestorben bist…“
(Wegen der Länge des Textes kann er hier nicht komplett veröffentlicht werden. Im Original können Sie ihn in
"MEIN PREDIGTGARTEN" lesen und als pdf speichern: www.predigtgarten.blogspot.com )